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GötzendorfFF: Seite2
Max Holzer

Mit dem Ankauf wurden Herr Holzer und Herr Irninger betraut. Anfangs  wollte man sich mit der Spritze und einigen mit der Handhabung derselben vertraut gemachten Männer, also mit einer sogenannten „Wilden“ Feuerwehr, begnügen. Nachdem aber Herr Irninger darauf hinwies, dass eine Statutengemäße Feuerwehr nicht nur zur Errichtung derselben, sondern auch künftig ausgiebige Unterstützungen von Sr. Mayestät, insbesondere von der Landesbehörde, von anderen Behörden, sowie von wohlhabenden Persone, entschloss man sich eine solche Feuerwehr zu errichten.

Am 04. Juni 1899 fand im Gasthaus des Joh. Haselgruber die konstituierende Versammlung statt. In derselben wurden laut Protokoll 57 ausübende Mitglieder aufgenommen. Am 25. Juli 1899 wurde der rechtliche Bestand der Feuerwehr Götzendorf von der K.K. Stadthalterin bescheinigt. Am 30. Juli 1899 fand die Angelobung der ausübenden Mitglieder und eine Versammlung statt. Am 03. August 1899 langte die bei der Fa. Kernreuter in Wien um den Preis von 654 K angekauften Spritze mit Schläuchen und Zubehör ein. Am 06. August 1899, also am Tage des Kirchenfestes, nahm Hochw. Hr. Dr. Stephan Feichtner, die Weihe der Spritze, sowie des Depots vor.

Ludwig Irninger

So wurde gleichzeitig mit dem Kirchenfest das Gründungsfest der Feuerwehr gefeiert. Am 01. Oktober 1899 fand im Gasthaus des J. Haselgruber eine Versammlung statt, bei welcher an die Mannschaft die Ausrüstungsgegenstände verteilt wurden. Wenige Stunden nach der Versammlung fand die Feuerwehr zum ersten Mal Gelegenheit zu ernster Arbeit. Kurz vor Mitternacht bemerkte ein Ortsbewohner in der Richtung Oepping eine bedeutende Feuerröte. Das Feuer war im Hause des Gemeindevorstehers Johann Lindorfer ausgebrochen und griff alsbald auf das gegenüberliegende Haus des Franz Hannerer.

Am 16. November um 03.45 Uhr wurde unser Dorf von einer schrecklichen Brandkatastrophe heimgesucht. Rasch war unsere junge Wehr zur Stelle und begann mit der Brandbekämpfung. Durch zielbewußtes, unerschrockenes Vorgehen der Wehr, besonders deren Steiger, die sich in steter lebensgefährlicher Situationen befanden, gelang es das Feuer von den dem Brandobjekte gegenüberliegenden Strohdächern und hierdurch auch von der ganzen Ortschaft abzuhalten.

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