Auszug aus der Chronik

Am 20. März 1899 brach um 13 Uhr in der Hammerschmiede durch den Rauchfang der Schmiede Feuer aus, das alsbald die ganze Schmiedewerkstätte, das Dach des Wohnhauses, die Scheune und eine Wagen- und Kohlenhütte einäscherte und auch viele Bäume des angrenzenden Waldes ansengte. Die zur Hilfeleistung rasch herbeigeeilten Bewohner von Götzendorf und der nächstliegenden Orte taten ihr möglichstes.

Zwei kleine Handspritzen leisteten dabei gute Dienste. Außer den abgebrannten Gebäuden wurden das Hammerwerk, fast alle Schmiedewerkzeuge, Haus- und Ackergeräte, sowie Futtervorrat vernichtet. Bei diesem Brand empfand man allgemein den Abgang einer größeren Spritze. Man sah auch ein, dass die Feuergefahr in Götzendorf, wie in den umliegenden Orten eine ausgiebige Hilfe der Nachbarfeuerwehren infolge der ungünstigen Boden- und Wegeverhältnisse nicht zu rechnen sei, und so beschloss man, es mit der Gründung einer Feuerwehr zu versuchen. In der Interessenten - Versammlung am Ostersonntag 1899 erklärten sich die Besitzer von Götzendorf und Rumersdorf bereit, zum Ankauf einer Spritze je einen Beitrag von 20 Kronen zu leisten, und auch die Besitzer der nächstliegenden Ortschaften waren für die Gründung einer Feuerwehr und versprachen hierzu gern beisteuern zu wollen

Die Herren Max Holzer und Josef Stallinger nahmen sich die Mühe, in allen Ortschaften von Haus zu Haus zu gehen, denen die Feuerwehr von Nutzen sein konnte, um zu sehen wie viel im ganzen zum Ankauf der Spritze beigesteuert werde.. So kam ein Betrag von über 600 K zusammen, der ausreichte, um eine passende Spritze anzukaufen.

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